He will return, I'm sure of it. He will come back from this idiotic war.
He will return and we will embrace again, under that streetlamp where I used to wait for him when he got out of the barracks. He was so handsome, he shone in his uniform that he kept all night under the mattress to make it look pressed.

He would tell me about the conversations of his barracks mates, the fear of going to the front and at the same time the desire to save the homeland threatened by the enemy. Then he would smile, telling me that such conversations were not to be had with a young lady. He would ask me to tell him about my day and never seemed to tire of my silly gossip about the baker on the corner who had taken a lover and my chatter about the fashionable dresses from Paris, which I had never seen in my life but were talked about so much. My bicycle was leaning against the lamppost and we had so little time, each time, before the curfew.

Sometimes, in the distance, blasts. Sometimes the air raid siren forced us to a swift goodbye, he had to rush back to the barracks and I home. But when I huddled in the shelter and the bombers roared over our heads, I dreamed of being embraced by him, protected like something small and fragile, like endangered Chinese glassware.

Then he left, a long time ago. The last hug lasted longer than usual, it seemed never to end, it ended immediately. I cried like rain, he tried to joke about it, but didn't manage very well. We set up a meeting for his return, under the same streetlamp.
We didn't mean to, but thinking about it, we really do seem like the protagonists of that song, “Lili Marleen.” The Nazis wrote it, but now Goebbels no longer wants it on the radio, saying it depresses the troops, a good soldier shouldn't want to return to a woman; he should think only of the Reich and glory. Even if they wrote it, now everyone sings it, they've translated it into every possible language: soldiers, on all fronts, are moved listening to it and think of their beloved far away. All the girls see themselves in it, and only wait for the return of a live soldier, with the black fear of seeing a broken body come back, tightly wrapped in the flag to make it look whole.


Since I saw him last, fifty years have passed, Hitler killed himself, the war has long been over but that street, that lamppost is still there... and so am I every night. I know he'll return, sooner or later: he promised me. I know he'll come back to hold me and never let me go. I know it, just like I know I'm still twenty, in a flowered dress and shiny heeled shoes, like I know I have a flower in my hair, that it's summer and there's a warm, fragrant wind full of promises.
Sometimes someone walks through me, shivers for an instant, and shakes their head, confused.
No one can see me, but everyone leaves humming, as if lost in thought.
The song they sing is always “Lili Marleen.”

Tracklist and Lyrics

01   Lili Marleen (03:07)

Vor der Kaserne vor dem großen Tor
stand eine Laterne
und steht sie noch davor

so woll'n wir uns da wiedersehn

bei der Laterne woll'n wir stehn
wie einst
Lili Marleen

wie einst
Lili Marleen.

Uns're beiden Schatten sah'n wie einer aus;
daß wir so lieb uns hatten
das sah man gleich daraus.
Und alle Leute soll'n es sehn

wenn wir bei der Laterne steh'n
wie einst
Lili Marleen

wie einst
Lili Marleen.

Schon rief der Posten: Sie blasen Zapfenstreich;
es kann drei Tage kosten! - Kam'rad
ich komm ja gleich.
Da sagten wir auf Wiedersehn.
Wie gerne wollt' ich mit dir gehn

mit dir
Lili Marleen

mit dir
Lili Marleen.

Deine Schritte kennt sie
deinen zieren Gang

alle Abend brennt sie
mich vergaß sie lang.
Und sollte mir eine Leids geschehn

wer wird bei der Laterne stehn
mit dir
Lili Marleen?
mit dir
Lili Marleen?

Aus dem stillen Raume
aus der Erde Grund
hebt mich wie im Traume dein verliebter Mund.
Wenn sich die späten Nebel drehn

werd' ich bei der Laterne stehn
wie einst
Lili Marleen

wie einst
Lili Marleen.

02   Blaue Nacht am Hafen (03:46)

Blaue Nacht, o blaue Nacht am Hafen,
in der Ferne rauschen Meer und Wind,
und die Schiffe liegen still und schlafen,
die von weit, weit her gekommen sind.
Doch im Zwielicht einer Bootslaterne
stehen zwei und finden nicht nach Haus'.
Und sie flüstert: Liebster, ach, wie gerne
führ' ich morgen mit aufs Meer hinaus.

Aber alles, was er mit auf See nahm,
war die Hoffnung auf ein Wiedersehn,
und als er nach einem Jahr zurück kam,
sah er wartend sie am Hafen stehn.
Und er nahm sie zärtlich in die Arme,
und sie sah'n einander fragend an,
doch sie fühlten: Herzen, die sich lieben
trennen Grenzen nicht und Ozean.

(Und er nahm sie zärtlich in die Arme,
und sie sah’n einander fragend an,
doch sie fühlten: Herzen, die sich lieben,
trennen Grenzen nicht und Ozean.)

Doch sie fühlten: Herzen, die sich lieben,
trennen Grenzen nicht und Ozean.

03   Einmal noch nach Bombay (03:10)

04   Drei rote Rosen (02:32)

05   Liebesleid am Hafen (02:56)

06   Backboard ist links (Schiffsjungenlied) (03:24)

07   Mademoiselle aus Paris (03:01)

08   Unter einem Regenschirm am Abend (03:11)

09   Schwarzer Rudolf (02:53)

10   Der Junge an der Reling (03:34)

11   Da draußen am Hafen (03:04)

12   Heinemann (Der kleine Seemann) (03:36)

13   Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei (03:18)

Auf Posten in einsamer Nacht,
da steht ein Soldat und hält Wacht,
träumt von Hanne und dem Glück,
das zu Hause blieb zurück.
Die Wolken am Himmel, sie ziehn
ja alle zur Heimat dahin,
und sein Herz, das denkt ganz still für sich:
Dahin ziehe einmal auch ich.

Es geht alles vorüber,
es geht alles vorbei;
auf jeden Dezember
folgt wieder ein Mai.
Es geht alles vorüber,
es geht alles vorbei;
doch zwei, die sich lieben,
die bleiben sich treu.

Und als sie voll Sehnsucht ihn rief,
da schrieb er ihr gleich einen Brief:
Liebe Hanne, bleib’ mir gut,
und verliere nicht den Mut!
Denn gibt es auch Zunder und Dreck,
das alles, das geht wieder weg;
und vom Schützen bis zum Leutenant,
da ist die Parole bekannt:

Es geht alles vorüber, usw.

Doch endlich kommt auch mal die Zeit,
auf die sich der Landser schon freut,
denn beim Spieß, da liegt schon sein
unterschrieb’ner Urlaubsschein.
Dann ruht er bei Hannen zu Haus’
im Federbett gründlich sich aus,
darum fällt der Abschied doppelt schwer,
doch sie sagt: Jetzt wein ich nicht mehr!
(Jetzt weinst du nicht mehr?)

14   Unter der roten Laterne von St. Pauli (03:29)

15   Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende (03:11)

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